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Ernährungstherapie

Eine besondere Rolle bei der Versorgung Krebskranker spielt deren Ernährung. Diese hat kalorienreich, leicht verdaulich, nicht zu sauer und ausreichend zu sein.

In der Endphase des Lebens jedoch ist diese Regel nicht mehr gültig. Dann tritt die pflegerische Versorgung und vor allem die Mundpflege in den Vordergrund. Durch sie wird das Durstgefühl ausreichend gestillt.

Einseitige, extreme Ernährungsvorschriften können keinen Beweis für ihre Wirksamkeit anführen.

Sollte aufgrund des Fortschreitens der Erkrankung die Aufnahme von fester oder flüssiger Nahrung nicht mehr gewährleistet sein, ein baldiges Einsetzen des Sterbevorganges jedoch nicht absehbar ist, könnte von den Betroffenen die Anlage einer PEG-Ernährungssonde (percutane-entero-gastrale Sonde) oder ein implantiertes PORT-System gewünscht sein. Über beide Systeme ist die Zuführung von Flüssigkeit und ggf. auch beschwerdelindernden Medikamenten möglich. Das Legen und Benützen des PORTs oder der PEG Sonde setzt stets das eindeutige Einverständnis der Betroffenen voraus.